3 Schritte für den Einstieg ins Herzfrequenztraining
Mit diesen drei Schritten lernst du, wie du deine Herzfrequenzzonen bestimmst und selbst mit dem Herzfrequenztraining beginnen kannst.
1. Trainiere mit einer Sportuhr oder einem Herzfrequenzmesser
Um nach Herzfrequenz zu trainieren, brauchst du ein Gerät, das deine Herzfrequenz beim Laufen misst. Die meisten Läufer nutzen dafür eine Sportuhr mit integrierter Herzfrequenzmessung. Für Freizeitläufer reicht diese meistens aus, um einen guten Eindruck davon zu bekommen, wie intensiv ein Training wirklich ist. Möchtest du präziser trainieren, zum Beispiel bei Intervalltrainings oder Wettkämpfen? Dann ist ein Brustgurt oft zuverlässiger als die Messung am Handgelenk, da er schneller auf Veränderungen deiner Herzfrequenz reagiert.
2. Bestimme deine maximale Herzfrequenz
Um deine Herzfrequenzzonen zu berechnen, musst du zunächst deine maximale Herzfrequenz bestimmen. Eine Möglichkeit dafür ist ein Herzfrequenztest im Freien, auch Feldtest genannt. Dabei steigerst du die Belastung kontrolliert bis zur maximalen Anstrengung.
Wähle eine ruhige Strecke mit möglichst wenigen Ampeln, Kurven und Höhenunterschieden. Achte außerdem darauf, ausgeruht an den Start zu gehen, damit Müdigkeit das Ergebnis möglichst wenig beeinflusst.
So führst du den Herzfrequenztest durch
Beginne mit 10 bis 15 Minuten lockerem Einlaufen.
Laufe danach 6 bis 8 Blöcke à 2 Minuten, mit jeweils 1 Minute lockerem Gehen oder Joggen dazwischen.
Beginne mit einem Tempo, das sich noch angenehm anfühlt.
Steigere das Tempo mit jedem Block ein wenig.
Die ersten Blöcke sollten sich noch gut anfühlen. Du solltest das Gefühl haben, noch genügend Reserven zu haben.
Erst in den letzten beiden Blöcken darf es richtig anstrengend werden.
Nur der letzte Block sollte eine maximale Anstrengung sein, bei der du wirklich nicht mehr schneller laufen kannst.
Sieh dir anschließend an, welche höchste Herzfrequenz du erreicht hast.
Die höchste Herzfrequenz, die du während des Tests erreichst, kannst du zur Berechnung deiner Herzfrequenzzonen verwenden. Wiederholst du den Test später noch einmal, kannst du außerdem nachvollziehen, wie sich deine Leistungsfähigkeit entwickelt.
3. Vermeide es, bei jedem Training zu schnell zu laufen
Ein häufiger Fehler beim Lauftraining ist, dass auch lockere Einheiten am Ende zu anstrengend werden. Beim Herzfrequenztraining erkennst du leichter, wenn dein Tempo eigentlich zu hoch ist. So bleiben ruhige Ausdauerläufe auch wirklich ruhig und du hast mehr Energie für intensive Trainingseinheiten.